Hier ein Beispiel-Use-Case, wie ihr eure Konkurrenz in unter 2 Minuten abcheckt — mit dem neuen Wettbewerber-Check:
👉 https://community.relationflow.io/agents/wettbewerber-check
So einfach geht's: Du gibst nur den Namen oder die Website eines Mitbewerbers ein (optional dazu, was du selbst machst). Der Agent recherchiert live im Web und gibt dir einen verständlichen Bericht zurück.
Beispiel — ich hab reingeschrieben:
▎ „Schau dir mal thermondo.de an — ich habe selbst einen kleinen Heizungsbetrieb in Köln."
Der Punkt mit „tu das nie" schlägt „so ist es" deckt sich mit dem was ich auf den kleineren Modellen auch sehe, die halten sich an ein klares Verbot deutlich zuverlässiger als an eine Feststellung. Was ich mir für so eine Regel-0-Änderung noch dazunehmen würde: den Fall ohne öffentliche Preise als festen Testfall festhalten und nach jedem Modellwechsel einmal durchlaufen lassen. Solche Prompt-Fixes sitzen nämlich oft nur auf genau der Modellversion auf der du sie gehärtet hast, und beim nächsten Update rutscht es dir sonst unbemerkt wieder durch.
Der Bericht im Screenshot macht an der heikelsten Stelle genau das Richtige: Die Kostenbandbreite steht nicht einfach da, sondern mit Quelle dran („Ratgeberseite Kosten neue Heizung"), und dass die konkreten Festpreise erst im Angebotsprozess entstehen, schreibt er offen dazu. Daran scheitern solche Agenten sonst.
Meine Frage geht auf den Fall daneben: Thermondo hat eine öffentliche Bandbreite. Was macht der Agent bei einem Wettbewerber, der zu Preisen gar nichts veröffentlicht? Die Rubrik „Preise & Angebot" steht im Berichtsgerüst ja fest, und eine leere Rubrik ist für ein Sprachmodell eine Einladung.
Warum ich da hellhörig bin: Ich hatte diese Woche auf demselben Modell (GPT-5 mini) den Fall, dass eine reine Faktenaussage im Systemprompt nicht gereicht hat — das Modell hat die falsche Behauptung trotzdem weiter aufgestellt. Erst ein ausdrückliches VERBOT hat es abgestellt. „So ist es" ist offenbar schwächer als „tu das nie".
In der Anweisungs-Vorschau sehe ich nur den Anfang von Regel 0, und da arbeitest du mit VERBOTEN ja bereits — steht dort auch etwas für den Preis-Fall, oder verlässt sich das auf die Rubrik?
Guter Fang — genau die Stelle ist die Sollbruchstelle, und du hast recht.
Regel 0 arbeitet aktuell mit VERBOTEN nur gegen das Dump-/Struktur-Problem. Der Preis-Fall hängt bisher an zwei „So ist es"-Sätzen: an der Rubrik selbst („nur was öffentlich sichtbar ist, sonst ehrlich sagen") und an einer Regel, die auf interne Zahlen (Umsatz, Kundenzahl) zielt — nicht explizit auf erfundene Preise.
Deine Beobachtung deckt sich genau mit dem, was ich beim Härten gesehen habe: Die Struktur hielt erst, als Regel 0 mit klarem VERBOT kam. „So ist es" ist auf GPT-5 mini schwächer als „tu das nie" — sehe ich genauso.
Ich ziehe den Preis-Fall deshalb hoch in Regel 0 als explizites Verbot:
„Erfinde, schätze oder extrapoliere NIEMALS Preise, Pakete, Umsätze oder Zahlen, die du nicht öffentlich belegt gefunden hast. Nennt der Wettbewerber öffentlich keine Preise, schreibt die Rubrik ‚Preise & Angebot' ausdrücklich ‚veröffentlicht öffentlich keine Preise' — eine leere oder mit Annahmen gefüllte Rubrik ist verboten. Jede Zahl braucht eine öffentlich sichtbare Quelle."
Damit ist die leere Rubrik keine Einladung mehr, sondern hat eine Pflicht-Antwort. Ich teste das gegen einen Wettbewerber, der zu Preisen nichts veröffentlicht, und poste den Gegentest. Danke fürs genaue Hinschauen.
Wenn du dir den Agent nun in deinen Workspace holst, dann sollte es einwandfrei funktionieren.